Therapien

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die TCM legt den Schwerpunkt auf die Harmonisierung und Stärkung des Körpers, so dass dieser sich selbst heilen kann. Über sogenannte Meridiane und Nebengefäße besteht eine Vernetzung der Organe, Gliedmaßen und aller anderen Körperteile zu einem Ganzen. Das Qi, die (Lebens-) Energie, die als „Basis von Allem“ angesehen wird, fließt durch diese Leitbahnen. Ist der harmonische Fluss des Qi blockiert, kommt es zu Funktionsstörungen oder Erkrankungen. Mittels Akupunktur kann der Körper zur Eigenregulation angeregt werden. Dabei orientiert sich die TCM nicht an Befunden, sondern am Befinden des Patienten mit dem Ziel, die Wurzel der Erkrankung aufzuspüren und zu behandeln. Im Bereich der Tierakupunktur werden heute nicht mehr nur Bewegungsstörungen bzw. Lahmheiten mit Akupunktur behandelt, sondern auch chronische innere Erkrankungen, Allergien, Koliken, Organprobleme etc.

 

Akupunkt-Massage nach Penzel (APM)

Auch die Akupunkt-Massage basiert auf der Lehre der TCM. Willy Penzel, der Begründer der Akupunkt-Massage, definiert Krankheit als eine Energieflussstörung: Ist der Energiekreislauf gestört, zeigen sich entsprechende Krankheitssymptome bzw. „Leere“ und „Fülle“-Zustände. Die Meridiane, auf die der APM-Therapeut Einfluss nimmt, verlaufen im Unterhautfettgewebe. Sie bilden mit vielen Verzweigungen ein großes Netzwerk, durch das die Energie bis zu den Gelenken, Organen und den kleinsten Körperzellen fließen und diese versorgen kann. Durch sanfte Stimulierung der Meridiane und der Akupunkturpunkte mit einem Massagestäbchen kann auf den gesamten Körper, den Bewegungsapparat, die Organfunktionen, den Stoffwechsel und auch die Psyche des Organismus eingewirkt werden. Energieblockaden werden gelöst und die Selbstheilungskräfte aktiviert. In der Regel entspannen sich die Tiere sehr schnell während der Behandlung.

 

Homöopathie

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, bei dem durch die Gabe von potenzierten pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Mitteln die im Körper vorhandene Heilkraft (Dynamis) angeregt werden soll, um Störungen im Gleichwicht zu beseitigen. Die Geburtsstunde der Homöopathie wird auf Samuel Hahnemann (1755 – 1843) zurückgeführt und basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip („Similia similibus currentur“): "Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann als sie heilen soll!" Die Behandlung erfolgt also mit demjenigen Arzneimittel, das bei einem gesunden Organismus die meisten ähnlichen Symptome erzeugt.

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